Neue Immobilienstudie zum Immobilienverkauf in Österreich

Wenn Sie Ihre Wohnung, Ihr Haus oder auch Ihr Grundstück verkaufen möchten, werden Sie sich sicherlich schon ein paar Gedanken gemacht haben, wie viel Geld Sie dafür haben möchten. Doch meistens bekommen Sie viel weniger. Wie nun eine neue Studie zum Immobilienverkauf in Österreich zeigt, müssen Immobilienverkäufer in große Preisabschläge für Häuser und Wohnungen hinnehmen. Wieso das so ist erklären wir nun.


Willhaben und Immounited veröffentlichen Studie zum Immobilienverkauf in Österreich

 
Immobilienverkäufer müssen häufig große Abschläge von ihren Preisvorstellungen hinnehmen, zu diesem Ergebnis kamen Willhaben und Immounited nach einer eingehenden Untersuchung. Die Kennzahlen der Untersuchung basieren auf einem Vergleich zwischen Online-Angeboten und Kaufverträgen.
 
Das Ergebnis: Was Immobilieninhabern immer schon klar war, wird nun mit Zahlen untermauert. Sie bekommen meist viel weniger, als Sie sich vorstellen.

Die Inhalte der Studie:

  • Vergleich der Unterschiede zwischen Angeboten und tatsächlichen Kaufverträgen
  • Untersuchung auf regionale Unterschiede
  • Gibt es Unterschiede zwischen Häusern und Wohungen?
  • Wie können Sie Abschläge minimieren?

 

Unterschiede zwischen Angeboten und tatsächlichen Kaufverträgen sind enorm

 
Die Studie zeigt, dass laut Kaufvertrag Wohnungen im Schnitt um 8,5 Prozent billiger verkauft werden als inseriert, Häuser um 26,1 Prozent. Für die Studie maßgebend war ein Vergleich zwischen Angeboten und tatsächlichen Kaufpreisen laut Grundbuchauszug von rund 100.000 Wohnungen und Häusern, die im Jahr 2015 angeboten wurden.
 

Beträchtliche regionale Unterschiede

 
Auch die regionalen Schwankungen sind sehr groß. Während Wohnungen im Bezirk Salzburg-Umgebung mit "nur" minus 0,1 Prozent Abschlag praktisch zum Angebotspreis verkauft wurden, mussten Immobilienverkäufer in Landeck (Tirol), Gmunden (Oberösterreich) und Feldkirchen (Kärnten) mit 0,6 bis 0,7 Prozent rechnen. "Gar nicht so schlimm", denken Sie?

Dann passen Sie einmal auf: Denn Verkäufer in St. Veit an der Glan (Kärnten) bekamen 2015 im Schnitt um 19,3 Prozent weniger Geld als erhofft, in Kufstein und Schwaz (Tirol) jeweils 18,2 Prozent sowie in Innsbruck-Land, Graz-Umgebung und Wien-Leopoldstadt sogar über 17 Prozent.

Und in Wien?
 
In der Wiender Innenstadt, dem teuersten Pflaster des Landes, wurden 8.692 Euro statt 9.771 Euro pro Quadratmeter gezahlt. Das Entspricht einen Minus von 11 Prozent.

Abschläge bei Häusern größer als bei Wohnungen

 
Die Differenz zwischen Wunschpreis und tatsächlichem Verkaufspreis ist bei Häusern sogar noch größer. Im Burgenland gab es einen Abschlag von praktisch 20 Prozent, in Niederösterreich waren es gut 25 Prozent. In Salzburg lag die durchschnittliche Differenz bei 30 Prozent, in Zell am See bei fast 40 Prozent.
 

Was sind die Ursachen und was können Sie tun?

 
Teure Immobilien werden selten verkauft

Die Studie zeigt, dass eine überdurchschnittlich große Anzahl teurer Immobilien angeboten wurden, diese wurden aber nur selten auch tatsächlich verkauft. Sollten diese kostspieligen Objekte ohne Verkaufserfolg wieder vom Markt genommen, oder der Verkauf zu einem niedrigeren Preis realisiert werden, so kann das als Grund für den auseinanderklaffenden Spalt sein.
 
Überzogene Vorstellungen der Verkäufer
 
Viele Immobilienbesitzer haben darüber hinaus falsche Vorstellungen von einem Verkauf und den damit verbundenen Kosten. Aber auch der Wert der Immobilie wird falsch eingeschätzt, vor allem wenn dies privat geschieht.
 

Wie können Sie Abschläge minimieren?

 
Immobilienkäufer hingegen nutzen oft die schwierige Lage des Marktes sowie die private Situation des Immobilienverkäufers aus, um den Preis möglichst in die Tiefe zu drücken. Was dabei allerdings oft vergessen wird: Ein schneller Verkauf darf keine unfairen Preise rechtfertigen!
 

Der einzige Weg um sich abzusichern wird sein, dass Sie sich so viele Angebote wie möglich einholen. Wiegen Sie für sich persönlich ab: Wie viel wollen Sie mindestens haben, wie viel Arbeit und Zeit sparen Sie sich durch einen schnellen Verkauf und wie seriös und transparent ist das Angebot sowie der Vertrags-Partner?
 

Zeit, Sicherheit & Transparenz als Prämissen

 
Wir, die immoankauf.at, kaufen Immobilien provisionsfrei in ganz Österreich. Unser Service bei der immoankauf.at ist absolut transparent und individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt. Wir stehen Ihnen als kompetenter Vertragspartner zur Seite und kümmern uns um einen schnellen sowie nachvollziehbaren Verkaufsprozess. Lagern Sie so viel Arbeit an uns aus, wie Sie möchten. Von der Termin-Koordination bis hin zu Ihrem Umzug durch unsere Partnerfirmen nach einem erfolgreichen Verkauf.
 

Sie haben Fragen?

Sie haben noch Fragen zum Thema "Immobilienverkauf in Österreich"? Gerne stehen wir Ihnen tatkräftig zur Seite. Rufen Sie uns doch einfach an:
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