Immobilienverkauf Steuer 2018: Was muss ich beachten?


Der Entschluss steht fest: Die Immobilie soll schnell und reibungslos verkauft werden.
Und plötzlich tauchen viele Fragen auf, die verunsichern können. Vor allem die nach der
Steuer, wenn man einen Immobilienverkauf tätigt. Die gute Nachricht vorweg: Im Jahr
2018 wird es keine Steuererhöhung geben. Aber mit welchen steuerlichen Belastungen
muss man generell rechnen?


Immobilienverkauf: Steuern bedenken

Folgendes ist zu beachten, wenn man einen Immobilienverkauf tätigt:

  • Allgemeines: Seit April 2012 fällt bei Verkäufen von Immobilien die
    Immobilienertragsteuer an. Das heißt: Jede Immobilientransaktion ist
    steuerpflichtig. Allerdings gibt es ein paar Ausnahmen. Die zehnjährige
    Spekulationsfrist nach deren Ablauf Immobilien steuerfrei verkauft werden
    konnten, wurde abgeschafft!

  • Ausnahmen: In einigen Fällen ist der Immobilienverkauf steuerfrei. Wer
    beispielsweise seit dem Kauf der Immobilie mindestens zwei Jahre oder
    mindestens fünf Jahre innerhalb der letzten zehn Jahre seinen Hauptwohnsitz
    dort hatte, ist unter bestimmten Voraussetzungen befreit von der
    Immobilienertragssteuer. Wer seine Immobilie selbst gebaut hat, ist ebenfalls
    steuerbefreit. Achtung: Für Gewinne beim Verkauf des Grundstücks wird der
    Besitzer aber zur Kassa gebeten.

Womit muss ich rechnen?

Grundsätzlich ist jeder Sachverhalt individuell zu beurteilen. Denn die Höhe der
Immobilienertragssteuer hängt von vielen Faktoren ab. Als Faustregel gilt allerdings:
Befindet sich eine Immobilie per April 2012 seit mehr als 10 Jahren im Besitz, muss man
mit 4,2% des Verkaufserlöses rechnen. Stand die Immobilie im April 2012 weniger als
10 Jahre im eigenen Besitz, beträgt die Immobilienertragssteuer 30% der Differenz
zwischen Verkaufserlös und Anschaffungskosten.


Die Immobilienertragssteuer ist dann am 15. Tag nach Überweisung des Kaufpreises im
Folgemonat fällig. Beispiel: Wenn das Kaufvertragsdatum der 20. November ist und der
Kaufpreis am 3. Dezember überwiesen wird, ist die Immobilienertragssteuer am 15.
Jänner fällig. Die Abfuhr der Steuer übernimmt in der Regel ein Notar.

Im Fall von immoankauf erledigen unsere Experten alle behördlichen Wege für den Verkäufer und
kümmern sich um die Administration der gesamten Abwicklung, wobei hier – im
Gegensatz zu einem Notar – keine Extrakosten anfallen.


Glossar

Begriff

Erklärung


ImmoESt.

Immobilienertragsteuer
Grunderwerbsteuer
Dient zur Besteuerung von Erwerbsvorgängen an inländischen Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten.

Einheitswert
Veschreibt den steuerliche Wert des land- und forstwirtschaftlichen und des sonstigen Grundvermögens sowie der zum Betriebsvermögen gehörigen Grundstücke (Betriebsgrundstücke).

Verkehrswert
Der tatsächliche Marktwert einer Immobilie wird oft auch Verkehrswert genannt. 
Dieser Wert entspricht dem zuvor geschätzten Kaufpreis.

Letzte Beiträge