Die Dokumente: Was man bei einem Wohnungsverkauf beachten muss

Es ist soweit! Der Entschluss steht fest. Die gemeinsame Eigentumswohnung soll verkauft werden. Nun gilt es, nichts zu überstürzen. Denn nicht nur beim Kauf einer Wohnung, sondern auch beim Verkauf muss man einiges beachten, damit es im Nachhinein zu keinen bösen Überraschungen kommt. Experten empfehlen, sich eine Mappe (haptisch und digital) mit allen Dokumenten und Checklisten anzulegen, um immer die Übersicht über den Wohnungsverkauf zu bewahren.

 

Die Dokumente für den Wohnungsverkauf:

  • Fotos des Objektes: Fotos dokumentieren den IST-Zustand und helfen, die Immobilie schneller zu verkaufen.
  • Grundrissplan: Er gehört in jedem Fall dazu und weckt das Interesse von Käufern. Er schafft einen Gesamtüberblick über die Immobilie und dient als Ausgangslage für mögliche Renovierungsarbeiten. Wichtig sind hier die Quadratmeterangaben.
  • Lageplan und Infrastruktur: auch hier können zusätzliche Fotos nützlich sein
  • Leitungsplan und Installationen: Wo verlaufen welche Leitungen? Welche Anschlüsse wurden wo installiert? Wann war die letzte Wartung? Was wurde in den letzten Jahren alles gemacht?
  • Baubeschreibung des Hauses: Gibt es zusätzliche Informationen zu dem Gebäude? Historische Daten? Daten zu Renovierungen?
  • Versicherungsunterlagen: Sämtliche Versicherungsprotokolle müssen zusammengetragen werden
  • Energieausweis: Er ist ein Muss unter den Dokumenten und dokumentiert die Eckdaten der Wohnung (z.b. Heizwärmebedarf)
  • Eigentümerversammlungsprotokolle: Die Protokolle sind verpflichtend und gehören daher in die Mappe
  • Kontakt zur Hausverwaltung: Dieser ist sehr nützlich, da die Hausverwaltung sämtliche Dokumente wie Vorschreibung, die Betriebskostenabrechnung, den Stand der Instandhaltungsrücklage (bzw. Reparaturfonds) und die Eigentümerversammlungsprotokolle weiterleiten kann.
  • Die Hausordnung
  • Sämtliche Betriebskostenabrechnungen
  • Der Wohnungseigentumsvertrag
  • Sämtliche Gutachten: wie beispielsweise das Nutzwertgutachten. Das Nutzwertgutachten beschreibt die Eigentumsanteile einer Immobilie. Danach werden die Anteile der Betriebskosten abgerechnet.
  • Dokumente zur Baubewilligung oder Benützungsbewilligung
  • Elektrotechnikbefund
  • Dokumente zum Wohnungskredit und zu sämtlichen Darlehen
  • Technische Vorausschau: Das sind Informationen zu Förderungen und Darlehen, die von der Eigentümergemeinschaft in Anspruch genommen wurden, wie auch eventuelle Nutzungsvereinbarungen innerhalb der Wohnungseigentümergemeinschaft.
  • Grundbuchauszug: Vor dem Wohnungsverkauf empfehlen Experten einen neuen, aktualisierten Grundbuchauszug beim Grundbuchamt zu erstatten.

Welche Dokumente sind ein Muss?

In jedem Fall benötigt man bei einem Wohnungsverkauf: Den Grundbuchauszug, den Grundrissplan, den Energieausweis, den Wohnungseigentumsvertrag, das Nutzwertgutachten, den Kontakt zur Hausverwaltung und Fotos der Immobilie. Alle anderen Dokumente sind optional, können aber sehr hilfreich sein und den Verkauf der Immobilie vorantreiben.

 

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